Die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e.V. (DGPR) begrüßt Sie recht herzlich. Wir sind eine medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft für alle Bereiche der Prävention sowie der ambulanten und stationären Rehabilitation im Herz-Kreislaufbereich.

Die DGPR ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), des Deutschen Netzwerk Versorgungsforschung e.V. (DNVF), der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG), korrespondierendes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) sowie kooptiertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) - Deutscher Sportärztebund e.V.

- German Society for Prevention and Rehabilitation of Cardiovascular Disease -

Max-Halhuber-Symposium vom 10. – 11.11.2017

Achtung: Noch schnell anmelden!

„Kardiologische Rehabiliation - vom Kolibri zum Global Player“

Anlässlich des 50. Geburstages der Mitgliedsklinik Höhenried findet tradionsgemäß das Max-Halhuber-Symposium in Bernried statt.

Über eine rege Beteiligung ihrer Mitglieder würde sich die DGPR sehr freuen. Infos und Anmeldung:

Max-Halhuber-Symposium

Kardiovaskulärer Präventivmediziner DGPR®

7. Kurs zum Erwerb der Zusatzqualifikation Kardiovaskulärer Präventivmediziner DGPR®in Bernried

Lehrgangsort:
Schloss der Klinik Höhenried
Höhenried 1
82347 Bernried am Starnberger See

Termine:  

  • Frühjahrsmodul: Freitag, 22. Juni - Sonntag, 24. Juni 2018
  • Herbstmodul:  Freitag, 23.November - Sonntag, 25. November 2018

Programm und Anmeldeformular sind jetzt online.  
Das Herbstmodul des 6. Kurses
findet vom 17. - 19. November 2017 statt.

Weitere Infos

Download Programm
Download: Anmeldeformular

DGPR-Flyer-Serie Herz-Kreislauf-Prävention

Die DGPR hat eine Flyer-Serie zur Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen aufgelegt:

„Herzgesundes Bewegen“ – „Herzgesunde Ernährung“ – „Herzgesundes Entspannen“ – „Herzgesunde Alltagspausen“.

Weitere Informationen

45. DGPR-
Jahrestagung 2018

45. Jahrestagung der DGPR am 08./09. Juni 2018 in Berlin, Meliá Hotel

Leitlinie Kardiologische Rehabilitation im deutschsprachigen Raum Europas

 

Tagungspräsidenten:

Prof. Dr. med. Bernhard Schwaab, Timmendorfer Strand
Prof. Dr. med. Christian Albus, Köln

Die Kongress-Homepage ist ab sofort online: www.dgpr-kongress.de

Information für Reha-Kliniken zum Entlassmanagement

Die DGPR hat ein Informationsschreiben für Rehabilitationskliniken zum Entlassmanagement ab 01.10.2017 erstellt.

Download: Information zum Entlassmanagement ab 01.10.2017

Ärztliche Betreuung von parallel stattfindenden Herzgruppen in räumlicher Nähe – Modifizierung der BAR-Rahmenvereinbarung, Ziffer 12.2 ab 31.07.2017

Seit dem 31. Juli 2017 ist es Anbietern von Herzgruppen möglich, nur noch eine ärztliche Betreuung für maximal drei parallel stattfindende Herzgruppen in räumlicher Nähe zu stellen. Dieser Regelung stimmten die Rehabilitationsträger der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Deutschen Rentenversicherung (DRV) auf Bundesebene in einem gemeinsamen Abstimmungsprocedere einstimmig zu. Vorausgegangen war ein gemeinsamer Antrag der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR) und dem Deutschem Behindertensportverband (DBS) von Februar 2017.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um die Betreuung durch nur eine/n Herzgruppenarzt/-ärztin sicherzustellen:

  • Die Übungsräume müssen auf einer Ebene liegen und untereinander schnell und barrierearm erreichbar sein
  • Der/dem anwesenden Ärztin/Arzt und den Übungsleitungen muss der kürzeste Weg zum Erreichen der verschiedenen Gruppen bekannt sein; das gilt auch für etwaige Vertretungen
  • Die Anwesenheitszeit der/des Ärztin/Arztes (gemäß Rahmenvereinbarung mind. 60 Minuten) muss zwingend innerhalb der Rehabilitationssportgruppen erfolgen und ist auf die jeweiligen Gruppen bedarfsabhängig zu verteilen
  • Der Defibrillator und der Notfallkoffer müssen zentral deponiert und zu jeder Zeit für alle Gruppen zugänglich sein
  • Im Falle eines Notfalles oder Unfalls ist die Übungseinheit in der betroffenen Gruppe abzubrechen und entsprechende Notfallmaßnahmen einzuleiten (Erste-Hilfe-Maßnahmen, Rufen des Rettungsdienstes).

Diese Regelung eignet sich insbesondere für Herzgruppen, die parallel in Mehrfachturnhallen trainieren, oder in geeigneten Praxisräumen o.Ä., wenn diese, wie oben erwähnt, schnell und barrrierearm erreichbar sind und auf gleicher Ebene liegen. Die räumliche Anforderung von 5 m² pro Teilnehmer (bei Herzgruppen mit 20 Teilnehmern somit 100 m² Raumgröße) ist entsprechend zu beachten.

Herzgruppen, die von dieser Regelung Gebrauch machen wollen, können sich umgehend mit ihrer anerkennenden Stelle in Verbindung setzen und den erforderlichen Nachweis über die einzuhaltenden Bedingungen erbringen. Ebenso sind die Herzgruppenteilnehmer sowie die verordnenden Ärzte über die von der BAR-Rahmenvereinbarung abweichenden Regelung zu informieren. Die jeweiligen anerkennenden Stellen wiederum sind angehalten, die Rehabilitationsträger (GKV und DRV) zu informieren, welcher Leistungserbringer von der neuen Regelung Gebrauch machen wird.

„Therapiepfad für Patienten mit ACS und Dyslipidämie in der kardiologischen Rehabilitation“ veröffentlicht

Juni 2017: Die DGPR hat den „Lipidpfad“ in der kardiologischen Rehabilitation auf ihrer 44. Jahrestagung vorgestellt. Die unverzügliche Koronarrevaskularisation des akuten Myokardinfarktes reduziert signifikant die Morbidität und Mortalität dieser Patienten. Im Anschluss an die Akutversorgung ist jedoch eine konsequente Sekundärprävention unerlässlich, um den progredienten Verlauf der Arteriosklerose aufzuhalten. Durch die Optimierung der Evidenz basierten Medikation und die Etablierung eines gesunden Lebensstils werden Morbidität und Mortalität weiter signifikant gesenkt. Mit Prof. Dr. med. Bernhard Schwaab aus Timmendorfer Strand hat eine Gruppe Leitender Kardiologen aus Rehabilitations-Ein­rich­tungen eine Handlungsanweisung entwickelt, den Sie gern als alltägliches Hilfsmittel einsetzen können. Er bildet die aktuellen wissenschaftlichen Daten aus den jüngsten Studien, die Eingang in die Leitlinien gefunden haben, ab.

Download: „Therapiepfad für Patienten mit ACS und Dyslipidämie in der kardiologischen Rehabilitation“

Verleihung der Peter-Beckmann-Medaille 2017

DGPR verleiht Peter-Beckmann-Medaille an Professor Marthin Karoff, Ennepetal

Herausragender Wissenschaftler, Visionär und Ideengeber für die kardiologische Rehabilitation – 15 Jahre im Präsidium in der DGPR

BERLIN. Professor Dr. med. Marthin Karoff (67, Foto r.) aus Ennepetal wurde im Rahmen der 44. Jahres­tagung der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf­erkrankungen (DGPR) am 16. Juni 2017 die Peter-Beck­mann-Medaille verliehen. Er erhielt die mit der Ehrenmitglied­schaft verbundene Auszeichnung für die großen Verdienste um die kardiologische Reha­bilitation auf nationaler Ebene und das herausragende Engagement für die DGPR als Fachgesellschaft.

„Die DGPR ehrt heute einen ihrer herausragendsten Wissenschaftler, Visionär und Ideengeber für die kardiologische Rehabilitation. Herr Karoff hat mit 15 Jahren aktiver Präsidiumsarbeit nicht nur die Geschichte der DGPR als Fachgesellschaft seit ihren frühen Jahren und insbesondere während seiner Präsidentschaft maßgeblich mitgestaltet. Weit mehr: Als wissenschaftlich tätiger Klinik-Chefarzt und berufspolitisch engagiert hat er die kardiologische Rehabilitation auf dem Weg zu ihrer heutigen, modernen Ausprägung in Deutschland entscheidend mitentwickelt. Daneben hat er bis zuletzt an der Universität sein Wissen und seine tiefste Überzeugung für die kardiologische Rehabilitation als ganzheitlichem Behand­lungs­ansatz an den wissenschaftlich interessierten Reha-Nachwuchs weitergegeben“, bilanzierte DGPR-Präsidentin Dr. med. Manju Guha (l.) in ihrer Laudatio sein vielschichtiges Wirken.

Jahrestagung

Hier finden Sie detaillierte Informationen zur 45. Jahrestagung.

Multimedia

Informieren Sie sich hier: Unsere Multimedia-Broschüre.

Service

Hier finden Sie Informationen zum Thema Herzgruppen.

BASt-Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung 12/2016

Kommentar von

Axel Schlitt

Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR)

(axel.schlitt@paracelsus-kliniken.de)

Die Empfehlungen zur Verkehrstauglichkeit haben uns in der kardiologischen Rehabilitation in den letzten Jahren vor ein Dilemma gestellt: Zum einen wussten wir, dass wir entsprechend des Positionspapiers der DGK zur „Fahreignung bei kardiovaskulären Erkrankungen“ (Klein HH et al. Kardiologe 2010. DOI 10.1007/s12181-010-0308-9) unter aktuellen wissenschaftlichen Gesichtspunkten  und moderner Therapie die meisten unserer Patienten früh wieder in den Straßenverkehr lassen könnten, aber wir wussten auch, dass man laut der Fahrerlaubnisverordnung im Schadensfall juristisch anfechtbar war, wenn man Patienten nach Myokardinfarkt oder Herzoperation kein dreimonatiges Autofahrverbot auferlegte.

Dem hat die Bundesanstalt für Straßenwesen Rechnung getragen und in Ihrer aktuellen Begutachtungsleitlinie zur Kraftfahreignung nach langem Erstellungsprozess im Dezember verbindliche und der aktuellen Datenlage entsprechende Empfehlungen für herzkranke Patienten (Kapitel 3.4, Link unter http://www.bast.de/DE/Verkehrssicherheit/Fachthemen/BLL/BLL-Download.html) formuliert. So können z.B. Patienten, die ein akutes Koronarsyndrom nach komplikationslosem Verlauf ohne Einschränkung der linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF) überstanden haben, direkt wieder aktiv als Privatfahrer (Gruppe 1) von PKW und Motorrädern am Straßenverkehr teilnehmen. Einschränkungen bestehen jedoch unter anderem für Patienten nach internem Cardioverter-Defibrillator (ICD), Berufskraftfahrer (Gruppe 2) und für Patienten mit einer LVEF < 35%. Es gilt weiterhin zu beachten, dass die Einteilung in Gruppe 1 und Gruppe 2 entsprechend der EU-Führerscheinrichtlinie vorgenommen wird:

  • Gruppe 1: Führer von Fahrzeugen der Klassen A, A1, A2, B, BE, AM, L, T
  • Gruppe 2: Führer von Fahrzeugen der Klassen C, C1, CE, C1E,

Wir danken den Autorinnen Dr. med. Nicole Gräcmann und Dr. med. Martina Albrecht und weiterhin exemplarisch Prof. Dr. med. H.H. Klein für die an diesem Erstellungsprozess beteiligten Kolleginnen und Kollegen.

Zu: Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung, Bundesanstalt für Straßenwesen, Bergisch Gladbach, Stand 2016

 

CROS-Meta-Analyse

Meta-Analyse CROS – bis zu 50 % Mortalitätsreduktion durch Rehabilitation!

Eine europäische Autorengruppe unter der Leitung von Prof. Dr. med. Bernhard Rauch, Ludwigshafen, konnte in einer Meta-Analyse den positiven Effekt kardiologischer Rehabilitation bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung nachweisen.

„The prognostic effect of cardiac rehabilitation in the era of acute revascularization and statin therapy: A systematic review and meta-analysis of randomized and non-randomized studies – The Cardiac Rehabilitation Outcome Study (CROS)” wurde im European Journal of Preventive Cardiology (EJPC) veröffentlicht und konnte den 1. Posterpreis in der Kategorie „Prevention and Rehabilitation” beim Kongress der European Society of Cardiology im August 2016 in Rom gewinnen. Nachdem die CROS-Gruppe (u.a. mit Hilfe von privaten Aufwendungen) die Veröffentlichungsrechte vom SAGE-Verlag erworben hat, kann die Publikation hier direkt von der DGPR-Homepage oder per „open-access“ heruntergeladen werden. Die DGPR dankt den Initiatoren.

Download: Originalpublikation: The prognostic effect of cardiac rehabilitation in the era of acute revascularization and statin therapy: A systematic review and meta-analysis of randomized and non-randomized studies – The Cardiac Rehabilitation Outcome Study (CROS)

Download: Poster ESC-Kongress 2016: The Cardiac Rehabilitation Outcome Study (CROS)

Die Publikation ist auch per „open-access“-Link zugänglich:

Eur J Prev Cardiol. 2016 Dec; 23(18): 1914–1939. Published online 2016 Oct 24. doi: 10.1177/2047487316671181

Bewegungstherapie und Patientenschulung bei Herzinsuffizienz

Patientenschulung und moderate Bewegungstherapie – oft vergessene Aspekte der leitliniengerechten Behandlung von chronischer Herzinsuffizienz

Die Anzahl der Patienten, die wegen einer Herzinsuffizienz in Krankenhäusern behandelt werden muss, nimmt seit vielen Jahren ständig zu. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Insgesamt ist es eine Erkrankung, die statistisch ab dem 70. Lebensjahr immer öfter diagnostiziert wird. In Deutschland leben aktuell knapp über 2 Millionen Menschen mit dieser Erkrankung.

Die Gesamtheit der medizinischen Behandlungsmöglichkeiten hat sich in den letzten drei Jahrzehnten erheblich verbessert, aber die Sterblichkeit ist und bleibt trotzdem recht hoch. Wegen der hohen Bedeutung dieser Erkrankung gibt es inzwischen auch eine Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische Herzinsuffizienz, aktualisiert August 2009 (www.herzinsuffizienz.versorgungsleitlinie.de) und eine Leitlinie für die Diagnose und Behandlung der akuten und chronischen Herzinsuffizienz der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, aktualisiert 2012 (http://leitlinien.dgk.org/2013/pocket-leitlinie-herzinsuffizienz-update-2012/). In beiden Grundlagenwerken wird jeweils in einem Kapitel (H 8; 9.) auf die Bedeutsamkeit von „ganzheitlicher Behandlung“ bzw. „nichtpharmakologischer Therapie“ wissenschaftlich begründet verwiesen. Gemeint ist konkret die „Etablierung eines regelmäßigen körperlichen Trainings“ und die „Schulung des Patienten“.

Bewegungstherapie und Patientenschulung sind Kernbestandteile von kardiologischer Qualitätsrehabilitation. In Anlehnung an die nationalen und internationalen Leitlinien ist eine auf Herzinsuffizienz ausgerichtete Rehabilitation in einer kardiologischen Rehabilitationsklinik für alle betroffenen Patienten dringlich angezeigt, die Möglichkeiten müssen vermehrt genutzt werden!

Hierauf weist Dr. Rainer Schubmann aus der Dr. Becker Klinik Möhnesee in einem Artikel in einer Beilage vom deutschen Ärzteblatt vom Oktober diesen Jahres ausdrücklich hin. Hier der Link:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/182938/Bewegungstherapie-und-Patientenschulung-Nicht-genuegend-eingesetzt

Behandlung nach MitraClip®-Implantation

Juni 2016: Die Behandlung von Patienten mit schwerwiegenden, symptomatischen  Herzklappenerkrankungen hat sich in den letzten Jahren revolutioniert. Während bis vor ca. 10 Jahren bei diesen Erkrankungen entweder eine Operation oder bei Inoperabilität eine konservative Therapie mit meist dann schlechter Prognose möglich waren, stellt die interventionelle Herzklappentherapie heutzutage eine Alternative dar. Hier repräsentieren die TAVI bei hochgradiger Aortenstenose und MitraClip® bei hochgradiger Mitralklappeninsuffizienz mittlerweile etablierte Therapien. Die Nachsorge dieser Patienten unter anderem in den Rehabilitationseinrichtungen ist für Patienten nach TAVI relativ gut beschrieben für Patienten nach MitraClip® liegen jedoch nur wenige publizierte Daten vor.

Aus diesem Grund hat sich eine Arbeitsgruppe aus Interventionalisten, niedergelassenen Kardiologen und Rehabilitationsmedizinern zusammengesetzt, um Empfehlungen für die Nachsorge nach MitraClip® zu formulieren. Der hier gezeigte Extrakt dieser Arbeit, die in der Zeitschrift Herz publiziert wird, stellt die Daten in komprimierter Form vor, um jetzt schon den mit der Behandlung dieser Patienten betrauten Ärzten erste Handlungsempfehlungen geben zu können.

apl. Prof. Dr. med. habil. Axel Schlitt
1. Vizepräsident der DGPR

Download: Behandlung nach MitraClip®-Implantation. Extended Abstract.

DGPR-Positionspapier Rehastandards nach VAD

Februar/März 2016: Das Positionspapier „Rehabilitationsstandards für die Anschlussheilbehandlung und allgemeine Rehabilitation für Patienten mit einem Herzunterstützungssystem (VAD – Ventricular Assist Device)“ ist als Clinical Research in Cardiology Supplement (CRICS) im Springer-Verlag Heidelberg erschienen. Gastherausgeber ist der Arbeitskreis VAD der DGPR. 

Download: „Rehabilitationsstandards für die Anschlussheilbehandlung und allgemeine Rehabilitation für Patienten mit einem Herzunterstützungssystem (VAD – Ventricular Assist Device)“

Das Positionspapier ist auch über einen „open access“ als Online-Version im Internet unter folgendem Link frei zugänglich

http://link.springer.com/journal/11789

Neue Vergütungssätze für Herzgruppen ab 01.01.2016

Zum 01.01.2016 erhalten Herzgruppen der DGPR mehr Geld für ihre Arbeit: mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek) wurden folgende Vergütungssätze neu verhandelt:

Herzgruppen:

8,00 Euro pro Teilnehmer und Übungseinheit

Gesundheitsbildende
Maßnahmen (GBM):

8,50 Euro pro Teilnehmer und Vortrag

Kinderherzgruppen:

11,00 Euro pro Teilnehmer und Übungseinheit

Die Erhöhung von 7 Euro auf 8 Euro (Herzgruppen) sowie von 7,50 Euro auf 8,50 Euro (GBM) entspricht einer Steigerung von 13% und 14%. Die Vergütung von Kinderherz­­gruppen stieg von 7,50 Euro auf 11 Euro. Grund hierfür sind die erhöhten Anforderungen an die Leitung und Durchführung von Kinderherzgruppen, die nun auch von Seiten der Ersatzkassen honoriert wurden.

Die Verhandlungen zwischen DGPR und vdek verliefen konstruktiv und auf Augenhöhe. Jede Seite machte seine Forderungen und Positionen deutlich; das Ergebnis kann als gemeinsamer Erfolg bewertet werden.

Neu ist, dass die Verhandlungspartner zukünftig nicht mehr die Vereinbarung kündigen müssen, um erneut ins Gespräch zu kommen. Verhandlungen über eine Anpassung der Vergütung nach Ende der Vertragslaufzeit können demnach ohne Kündigung der Verein­barung beginnen.

Alle regionalen Abschlüsse mit Rentenversicherungsträgern und Krankenkassen werden auf den Internetseiten der Landesorganisationen der DGPR veröffentlicht.

Mehr Infos zu den Herzgruppen der DGPR finden Sie hier:

Download Vergütungsvereinbarung Rehabilitationssport in Herzgruppen ab 01.01.2016

Multimedia-Broschüre der DGPR erschienen

Es ist uns eine große Freude, Ihnen unsere jüngst fertig gestellte Multimedia-Broschüre der DGPR vorzustellen. Über einen längeren Zeitraum hat ein kleines Team des Präsidiums eine Informationsvorlage entwickelt. 
Mit dieser Multimedia-Broschüre wenden wir uns in erster Linie an Fachleute und Experten der kardiovaskulären Medizin aller Berufsgruppen. 
Damit möchten wir die DGPR bekannter und auf unser ausgezeichnetes und europaweit auch einzigartiges Behandlungsspektrum aufmerksam machen.
Lesen Sie hier mehr über die DGPR und unsere vielfältigen Aufgaben und Leistungen.